|
Die Gruppe der der 2BK besuchte am 13. April mit Mag. Karin Frühwirth die Arbeiterkammer Tulln, um dort an einem Wirtschaftsplanspiel teilzunehmen.
Zuerst erarbeiteten die beiden Trainerinnen gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern die Teilnehmer am Wirtschaftskreislauf. Dann wurden fünf Produktionsunternehmen gegründet und von einer Regierung (3 SchülerInnen) Rahmenbedingungen festgelegt. Die Unternehmen konnten in Maschinen, Mitarbeiter, Rohstoffe und Know-How investieren und Fertigerzeugnisse produzieren, die auf dem Markt verkauft wurden.
Es wurde zweimal Bilanz gezogen. Es zeigte sich, dass die Lohnquote (der Anteil der unselbständigen Einkommen am Volkseinkommen) weit niedriger als die Summe der Unternehmensgewinne war. Trotz massiver Erhöhung der Löhne durch Lohnverhandlungen, die von drei Schülerinnen durchgeführt wurden, sank die Lohnquote noch weiter.
Die Quintessenz war, zu erkennen, dass von einem Wirtschaftsaufschwung die Unternehmen in weit stärkerem Maß profitieren als die Mitarbeiter, während in einer Wirtschaftskrise die Gewinne stärker sinken als die Einkommen der unselbständig Erwerbstätigen.
Die SchülerInnen waren mit Eifer bei der Sache. Sie hatten nicht nur Spaß am Spiel, sondern danach auch einen besseren Überblick über das Funktionieren der Wirtschaft.
|