| Ausgangssituation |
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Wie kam es zu dieser Schulversuchsidee? Derzeit ist es möglich, dass SchülerInnen bereits bei einer einzigen negativen Jahresbeurteilung ein ganzes Schuljahr wiederholen müssen. Bereits positive Leistungen müssen noch einmal erbracht werden und es erfolgt eine neue Beurteilung. Für die Betroffenen können sich folgende Probleme ergeben, die den Verlust der Motivation und Freude mit sich bringen:
Zusätzlich fallen durch das Wiederholen einer Klasse aus volkswirtschaftlicher Sicht hohe Kosten an: „Laut Zahlen der Statistik Austria zahlen die Familien in Österreich 580 Mio. Euro für Klassenwiederholungen, was für jedes Kind einen Aufwand von 20.720 Euro darstellt. Davon entfielen 6.720 Euro auf Unterhaltskosten und 14.000 Euro auf den Verdienstentgang für die einjährige Verzögerung des Berufseintritts. Gemeinsam mit den staatlichen Ausgaben für Familienbeihilfe und Absetzbetrag, Schulbücher, Schülerfreifahrt und den Schulplatz selbst sei die jährliche Gesamtsumme somit alleine in Österreich mit 888 Mio. Euro anzusetzen.“(www.pressetext.at, 4.9.2009) „Für jene 28.000 Schüler, die eine Klasse wiederholen, zahlen Familien je Kind 20.720 Euro, davon 6.720 Euro für den direkten Unterhalt. 14.000 Euro entfallen laut AK-Berechnungen auf den Verdienstentgang für ein Jahr späteren Berufseintritt. Den Staat kostet das Sitzenbleiben in Summe 308 Millionen Euro pro Jahr bzw. 2.450 Euro pro Kind für Familienbeihilfe und Absetzbetrag, 150 Euro für Schulbücher, 400 Euro für die Schülerfreifahrt und im Schnitt 8.000 Euro für einen Schulplatz in der Mittel- oder Oberstufe.“ (www.diepresse.com, 4.9.2009) |
